Knieschmerzen: Was tun bei Arthrose?

Foto: djd/Sanofi/fotolia.deFoto: djd/Sanofi/fotolia.deSteife Hüften, Schulterprobleme, Knieschmerzen - mit den Lebensjahren kommen auch die Zipperlein und Abnutzungserscheinungen. Zu den häufigsten Altersbeschwerden gehört die Arthrose, die besonders oft in den großen Körpergelenken auftritt. Dabei nutzen sich die Gelenkknorpel, die normalerweise für buchstäblich reibungslose Bewegungen sorgen, allmählich ab, werden dünn und uneben.

 

Später können sich Zysten bilden, die Knochen verformen sich durch die Überbelastung und das Gelenk kann sogar ganz steif werden. Das Knie, das beim Menschen verstärkt belastet wird, leidet besonders oft. Denn im Kniegelenk wirken sehr starke Kräfte - fast das ganze Körpergewicht, dazu Drehbewegungen und Stöße - auf eine verhältnismäßig kleine Kontaktfläche.

Kniearthrose: Leichter mehr bewegen!

Was können Betroffene selbst gegen Gelenkverschleiß tun? Häufig hilft schon eine Gewichtsreduktion, die speziell bei Knieschmerzen entlastend wirkt. Bewusstes, leichtes Essen und vor allem arthrosegerechter Sport sind hier die Mittel der Wahl. Bewegung hat nämlich noch einen positiven Zusatzeffekt, denn sie verbessert den Zustand der Gelenke ganz direkt: Die schützenden Gelenkknorpel werden besser ernährt und die stützende Muskulatur wird gekräftigt. Sportarten mit hohen Stoßbelastungen wie Tennis oder Volleyball sollte man allerdings meiden und stattdessen gelenkfreundliche Aktivitäten wie Radeln, Walken oder Schwimmen wählen. Unter http://www.fit-und-mobil.info finden sich Informationen zu diesem und weiteren Arthrose-Themen. Zusätzlich kann man dort einen Newsletter mit Tipps & Tricks im Alltag und neuesten Informationen zum Thema Arthrose bestellen.

Schmerzen gezielt behandeln

Gezielte Physiotherapie sowie ein breites Angebot verschiedener Schmerzmittel stehen ebenfalls für die Arthrose-Behandlung zur Verfügung. Zunächst werden meist sogenannte NSAR (nicht steroidale Antirheumatika) eingesetzt, zu denen bekannte Wirkstoffe wie Diclofenac oder Ibuprofen zählen. Neuer sind die Cox-2-Hemmer, die weniger Nebenwirkungen haben. Bei stärkeren Schmerzen werden auch Kortisonpräparate und (selten) Opiate verordnet.

Die Gelenkschmierung verbessern

Alternativ lassen sich Gelenkschmerzen auch durch Injektionen mit Hyaluronsäure lindern. Diese wird etwa in das betroffene Kniegelenk gespritzt und sorgt dort für eine ausreichende Schmierung und die Abpufferung von Stößen, indem sie die bei Arthrose verminderte Funktion der natürlichen Gelenkschmiere ersetzt. Das wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern kann auch den weiteren Verlauf der Krankheit bremsen. Für eine solche Therapie sollte man sich an einen erfahrenen Arzt wenden. Auch die Auswahl des richtigen Mittels ist wichtig. Das Molekulargewicht der verwendeten Hyaluronsäure sollte nach Möglichkeit derjenigen der körpereigenen Hyaluronsäure in der Gelenkflüssigkeit möglichst stark entsprechen, wie es zum Beispiel bei Synvisc der Fall ist.

Hyaluronsäure mit hohem Molekulargewicht wählen

Verschiedene Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass hochmolekulare Hyaluronsäure die Beschwerden mit einer geringeren Anzahl von Injektionen schneller und dauerhafter lindern kann. Sie vermag noch dazu die Herstellung von natürlicher Gelenkschmiere durch den Körper anzuregen, und bei fortlaufender Behandlung ist anscheinend sogar eine Hemmung des weiteren Gelenkknorpelabbaus möglich. Im Internet kann dazu unter http://www.synvisc.de/infopaket gratis ein Arthrose-Infopaket angefordert werden, das alle wichtigen Auskünfte zu dieser Therapie enthält. (mpt-12/432)

 

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