Expertentipp zur Grippeimpfung

Foto: djd/Orthomol ImmunBeim Erstkontakt mit einem InfluenzaerregerBeim Erstkontakt mit einem Influenzaerreger produziert das Abwehrsystem passgenaue Antikörper. Ändert sich der Erreger, kann das Immunsystem nicht mehr so gezielt reagieren. Foto: djd/Orthomol ImmunWann ist eine Grippeimpfung sinnvoll und wie kann man das Immunsystem stärken?

Jedes Jahr aufs Neue stellt sich vielen Menschen die Frage: Soll ich mich gegen Grippe impfen lassen? Wichtige Informationen zum Thema Grippe und Immunsystem hat Dr. med. Michael Gesche, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Hamm. Demnach gibt es verschiedene Gattungen von Influenzaviren. Infolge von Mutationen im Erbmaterial verändern sich die Erkennungsstrukturen auf der Virusoberfläche, sodass das Immunsystem die Erreger nicht mehr direkt identifizieren und eliminieren kann.

 

Beim Erstkontakt mit einem Erreger, so Dr. Gesche, produziere das Abwehrsystem passgenaue Antikörper. Ändere sich der Erreger, könne das Immunsystem nicht so gezielt reagieren. Das bedeute, dass sich auch der Impfstoff laufend ändern müsse: "Bei der Impfung passiert im Grunde dasselbe wie bei einer Grippeinfektion. Der Körper bildet Antikörper gegen die in den Impfstoffen enthaltenen Bestandteile der Virushülle." Die im Impfstoff verwendeten Viren sollten möglichst diejenigen sein, die dann auch real angreifen.

Mikronährstoffe können das Immunsystem stärken

Daher wird laufend untersucht, wie sich die Grippeviren verändern. Entsprechende Daten werden von der Weltgesundheitsorganisation WHO an die Impfstoff-Hersteller weitergeleitet. Diese entwickeln dann vor jeder Impfsaison möglichst passgenaue Impfstoffe. Für ein gut funktionierendes Immunsystem empfiehlt Dr. Gesche eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse. Der "Nationalen Verzehrstudie II" zufolge nehmen viele Erwachsene zu wenig davon zu sich und erreichen zudem nicht die Empfehlung für die Zufuhr verschiedener Mikronährstoffe. Dr. Gesche: "Das sind etwa Vitamin D und E, Selen und Zink. Vor diesem Hintergrund kann es in Zeiten einer erhöhten Infektionsgefahr sinnvoll sein, dem Körper gezielt Mikronährstoffe zuzuführen, die das Immunsystem braucht, um optimal zu funktionieren."  "Orthomol Immun" biete beispielsweise ein ausgewogenes Angebot an immunrelevanten Mikronährstoffen. Damit ließen sich Häufigkeit und Dauer banaler wiederkehrender Erkältungskrankheiten nachweislich reduzieren. (djd/pt)

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