Schluss mit Erkältung?

Foto: djd/Bayer HealthCare Deutschland (Aspirin)/getty imagesFoto: djd/Bayer HealthCare Deutschland (Aspirin)/getty imagesImpfung gegen Schnupfen wird vorstellbar

Der Mensch war auf dem Mond und auch im medizinischen Bereich verzeichnet die Forschung große Erfolge: Doch einen simplen Schnupfen zu verhindern, das funktioniert bislang noch nicht.

Zwar gibt es bereits für viele Viruserkrankungen, wie etwa die echte Grippe oder Influenza, ursächlich wirksame, antivirale Medikamente oder Impfungen. Bei Schnupfen und Erkältung jedoch hilft bislang nur Abwarten und die Symptome lindern. Die Schwierigkeit, hier eine Impfung zu finden, besteht darin, dass es über 200 verschiedene Erkältungsviren gibt und diese sich ständig verändern. So zirkulieren pro Erkältungssaison etwa 15 bis 20 unterschiedliche Typen von Schnupfenerregern. Das macht die Entwicklung von Impfstoffen extrem schwierig.

Neuartiger Bluttest in der Entwicklung

Dennoch haben Wissenschaftler der Abteilung für Immunpathologie der Medizinischen Universität Wien nach ersten erfolgreichen Tests die Hoffnung, bald einen Impfstoff zu finden. Die Forscher entwickelten einen Chip-basierten Bluttest für das Rhinovirus. Dabei kann festgestellt werden, welche Erreger aus welcher großen Familie der Rhinoviren beteiligt sind, denn erst wenn die Forscher den auslösenden Stamm kennen, können sie dagegen impfen. Ähnlich wie bei der Influenza-Impfung könnten Risikogruppen, wie etwa Menschen mit Asthma oder Erkrankungen der Lunge, definiert werden, die dann geimpft würden. Bis eine Immunisierung gegen Schnupfen allerdings Marktreife hat, vergehen erfahrungsgemäß noch viele Jahre.

Effizient bei Erkältung

Bis dahin bleibt Erkrankten die Möglichkeit, ihre Erkältungssymptome zuverlässig zu lindern. Seit mehr als zehn Jahren hat sich bei Schnupfen mit Kopf-, Hals-, Gliederschmerzen und Fieber sowie verstopften Nasennebenhöhlen etwa Aspirin Complex bewährt. Das Erkältungspräparat ist eine Kombination aus zwei Wirkstoffen: Acetylsalicylsäure kann die Bildung von fieber-, schmerz- und entzündungsauslösenden Substanzen verhindern. Der zweite Wirkstoff Pseudoephedrin kann die Schleimhäute abschwellen lassen und so Nase und Nasennebenhöhlen wieder frei machen. (djd/pt)

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